Der Blog von Smart Skript
Ausgewählte interdisziplinäre Geschichten, Hinweise und Tipps rund um nachhaltiges Handeln - global und lokal
4. März 2026: BenG Netzwerktreffen
Fachveranstaltung rund um das energieeffiziente und klimagerechte Bauen
Der Bundesverband effiziente nachhaltige Gebäude e.V. (BenG) bringt am 7. Mai 2026 engagierte Akteure der Baubranche zusammen: Beim BenG-Netzwerktreffen in Schwetzingen stehen fachlicher Austausch, neue Impulse und persönliches Kennenlernen rund um das zukunftsfähige Bauen im Mittelpunkt.
Das beinhaltet auch eine Werksführung bei der Firma „MOLL bauökologische Produkte GmbH“ mit dem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit. Der Unternehmenssitz ist gleichzeitig der Veranstaltungsort: Rheintalstraße 35-43, 68723 Schwetzingen.
Eingeladen sind neben den BenG-Mitgliedern alle Architekten, Fachplaner, Dienstleister und Hersteller, denen energieeffizientes und klimagerechtes Bauen ein Anliegen ist und die sich mit Gleichgesinnten vernetzen oder Kooperationen anbahnen möchten. Anmeldungen bitte bis zum 15. April 2026 tätigen.
26. Februar 2026: "The Future House"
Hochwertige und nachhaltige Modulhäuser – einfach zum selbst Bauen!

Außenansicht des ersten, realisierten Selbstbauprojekts von "The Future House". Der Bauherr, ein Rentner (67 Jahre), sparte dadurch in wenigen Wochen mehrere hunderttausend Euro. (Abbildung: Romeo Gündling)
Der neue „Bauturbo“ erleichtert modulares Bauen sowie das Bauen in zweiter Reihe (zum Beispiel in Gärten). Durch flexiblere Bebauungspläne und das Verlagern der Entscheidungskompetenz direkt an die Kommunen, verkürzt sich der Weg zum eigenen Traumhaus. Modul-Bausätze machen diesen Traum für jeden realisierbar: Sie vereinen individuelle Gestaltung mit überschaubaren Kosten. Wie wäre es also, Selbstbausätze bequem online zu bestellen und danach einfach selbst aufzubauen?
Genau das können Interessenten ab dem 1. März im Internet-Auftritt von "The Future House" tun: Im Online-Shop lassen sich dann mit ein paar wenigen Klicks zwei Modul-Bausätze bestellen. Der kleine Bausatz beinhaltet ein Gebäude mit 15 m2 Wohnfläche, der große hat 30 m2 Wohnfläche. Beide können auch in unterschiedlicher Weise miteinander kombiniert werden und ergeben so Einheiten, die sich dem Leben ihrer Bewohner anpassen. Der „Haustyp Flex“ ist sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz geeignet. „Der kleine Bausatz kostet 32.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer; bei dem großen sind 43.750 Euro brutto zu leisten“, erläutert der Gründer und Geschäftsführer der GC-Group GmbH, Romeo Gündling. „Meine Vision mit "The Future House" war es von Beginn an, mit einem patentierten System das Bauen insgesamt nachhaltiger, flexibler, einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Hiervon profitieren alle.“
Die Holz-Modulbauweise von "The Future House" entspricht in puncto Energieeffizienz dem förderfähigen „KfW-Standard 55 oder 40“. Mit ihrem Bauhaus-Stil vereinen sie eine klare Architektur und modernes Design. Inklusive Installation, Haustechnik und Innenausbau kostet solch ein schlüsselfertiges Haus (ohne Eigenleistung) weniger als 3.000 Euro pro m2 Wohnfläche. Der Bauherr bestimmt den zu erbringenden Eigenanteil komplett selbst. Außerdem kann er den Ausbau der Innenausstattung oder der (smarten) Haustechnik auswählen und später auch schrittweise in Angriff nehmen. Durch die sogenannte „Muskelhypothek“ lassen sich die Baukosten zusätzlich bis zu 30 Prozent reduzieren, so dass sich auch Bauherren mit ganz wenig Eigenkapital ihre eigenen vier Wände leisten können.

Workshop für Selbstbauer. (Abbildung: Romeo Gündling)
Alles Notwendige online
Der neue Internetauftritt von "The Future House" erleichtert Interessenten dabei die Planung ihres Traumhauses. Sie finden dort sowohl Inspirationen/Haustypen für ein modernes, nachhaltiges Gebäude als auch Informationen über das innovative, rückbaufähige Holzbau-System der GC-Group. Ab dem 10. April starten zudem wieder Selbstbaukurse für 499 Euro. Sie sind das Fundament, wenn jemand eines oder mehrere Modul-Häuser als Bausatz erwerben und sein Projekt auch eigenhändig umsetzen möchte. Die Kurse umfassen jeweils freitags vier Stunden Theorie und samstags sechs Stunden Praxis. Hier darf jeder Kursteilnehmer eine Musterwand zusammenzuschrauben und gewinnt so ein Gefühl für die Selbstbauweise. Im theoretischen Part des Kurses erhalten die Teilnehmer das notwendige „Rüstzeug“, ihr Selbstbau-Projekt rechtlich und fachlich korrekt ausführen zu können.
Alternativ bietet die GC-Group an, diesen Aufbau – abhängig von der Größe des Gebäudes – für 85 Euro pro Stunde und Person sowie zuzüglich der Nebenkosten zu übernehmen. Zwei Monteure von zertifizierten Lizenzpartnern des Unternehmens schrauben dann innerhalb von maximal zwei bis drei Wochen die Module zusammen. Der Werkzeugbedarf beschränkt sich aufgrund der genormten Materialien und der einfachen Bauweise auf Akkuschrauber und Haushaltsleiter. Als Fundament dienen, neben Betonbodenplatte, auch Punktfundamente – je nach Finanzierung und Bodenbeschaffenheit.

Innenansicht Musterbau. (Abbildung: Romeo Gündling)
Klein, fein, Dein
Unter dem Namen „The Future House“ bietet die GC-Group GmbH Mikro-Häuser an, die auf einer patentierten Wand- und Deckenkonstruktion basieren: Der Holzständerbau ist mit maßgefertigten Holzfaserdämmblöcken und überlangen Holzschrauben im Sandwichverfahren verschraubt. Der Wärmedurchgangskoeffizient entspricht mit 0,015 W/(m2K) dem eines ökologischen Niedrigenergiehauses. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist der Kreislauf-Ansatz, um die gebauten Gebäude als “Materiallager” zu nutzen und nach dem Lebensende komplett wieder zurückzubauen und die rückgebauten Materialien “sortenrein” in einen zweiten Lebenszyklus führen zu können.

Schema des Wandaufbaus. (Abbildung: Romeo Gündling)
Der „Green Cube“
Seine Vision des neuen Bauens führte Romeo Gündling auch zu seinem „Green Cube“, dem weltweit ersten Haus mit einer Dämmung aus recycelten PET-Flaschen. Dieses gibt es aktuell zum Sonderpreis von 75.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu erwerben. Es kann in Karlstein am Main besichtigt werden. Auch dieses Modul-Haus – förderfähiger „KfW-Standard 55“ – lässt sich individuell schlüsselfertig stellen. In Vorbereitung ist hierfür zudem ein Wassersparsystem in der Innenwand: Darin sollen Regenwasser sowie das Grauwasser von Dusche und Waschbecken mit einem Tank (Fassungsvermögen: 200 Liter) aufgefangen werden, um damit die Toilette zu spülen.
Bei allem steht immer der Gedanke einer ganzheitlichen Sicht auf das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Denn die Baubranche zählt zu den größten Unfallverursachern weltweit und trägt dementsprechend zum steigenden Bedarf an Ressourcen und Energieträgern sowie zum Klimawandel bei: In Deutschland verbrauchen Gebäude laut Umweltbundesamt etwa 35 Prozent der gesamten Energie und verursachen dabei über 50 Prozent aller CO2-Emissionen.
Für das CO2-reduzierte Bauen und Betreiben vereint der Ansatz „The Future House“ mehrere Trends: Smart Building, Ökologie, gesundes Lebensumfeld, nachhaltige und flexible Modul-Bauweise. Auch Nichtwohngebäude sind damit realisierbar. Die GC-Group GmbH arbeitet mit renommierten Partnern zusammen (in alphabetischer Reihenfolge): Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, Der Mittelstand BVMW, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e.V., Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS, Holzbau Cluster Hessen e.V..
Romeo Gündling
Telefon: 0170 / 8539804, E-Mail: info@the-future-house.com
GC-Group GmbH
Hanauer Landstr. 204, 60314 Frankfurt am Main